Wie das Leben entstand


und wie der 1. und 2. Hauptsatz der Wärmelehre damit zusammenhängen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik
Drastische Beispiele für beide Sätze.
1. Heißes Wasser kühlt von selbst aus. Von selbst gleicht sich alles aus. Ohne Energiezufuhr entsteht nichts Neues, das eine höher strukturierte Ordnung hat. Jede Aktion kommt zum Stillstand, wenn keine Energiedifferenzen zur Verfügung stehen.
2. Es ist noch nie beobachtet worden, dass etwas von selbst wärmer wird und sich gleichzeitig etwas anderes abkühlt.Nur die Wärmepumpe kann das, wenn Energie zugeführt wird, die im allgemeinen aus der Steckdose kommt. 😉
Ein typisches Merkmal von Leben ist Energiebedarf. Es basiert, sozusagen analog, auf dem 2. Hauptsatz. Nimmt ein Lebewesen keine Energie mehr auf, so verhält sich so wie der 1. Hauptsatz, stirbt und löst sich auf. Es gleicht sich wieder alles aus.

Aber lesen sie bitte zuerst hier:
https://aeerde.wordpress.com/2012/08/11/leben-und-unordnung/

Die Erde, wie bekannt, besteht ja schon so um 4 Milliarden Jahre lang und war am Anfang ein glühender Feuerball. Also ohne Leben, wie wir Leben verstehen.
Das einfachste Leben entstand auf zellularer Basis. Einzeller also. Der Rest ist Evolution.
Evolution bezieht sich also bereits auf Lebendes.
Natürlich ist auch die Entstehung von Einzellern auf eine Art Evolution zurückzuführen, aber doch anders. Es mussten zuerst die Bausteine für ein Gebilde, einer Zelle eben, vorhanden sein.
Aber dafür gibt’s ja Wikipedia um den Aufbau einer Zelle kennenzulernen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_%28Biologie%29
Im wesentlichen muss in der Zelle die DNA vorhanden sein, sonst könnte sie sich nicht vermehren, Energielieferanten, die Zellhülle und sonst noch Einiges, siehe Wiki.
Das Wesentliche ist jedoch meiner Meinung nach, dass vorher diese Bausteine vorhanden gewesen sein mussten. Erst dann konnten sie sich ordnen. Was offenbar leichter vonstatten ging, als dass „ein Affe ein Werk von Shakespeare schreibt“.
Der große Unterschied zwischen „dem Affen“ und der Evolution ist der, dass der Affe „Ordnung“, eine sinnvolle Zusammenstellung von Worten nicht erkennen kann.
Bausteine des Lebens können sich selbst ordnen, so wie Kristalle, wenn Energie zugeführt wird. Die Bausteine selbst wissen natürlich nichts davon, dass sie schon etwas „Geordnetes“ sind.
Es geschieht einfach zwangshaft, nach den Naturgesetzen, wenn die Ausgangsstoffe und die Bedingungen zusammenpassen.
Zu diesen gehört auch, dass zur richtigen Zeit die passenden Stimuli, aus einer reichhaltigen Palette, bei passenden Umweltbedingungen bereitstehen müssen.
Sind einmal Bausteine vorhanden, so liegt es in der Natur der Bausteine, sich zu ordnen *), wenn sie ebenfalls zusammenpassen. Das hat ewig lang gedauert. Zumindest eine Milliarde Jahre. Aber auf die Dauer kommt es ja nicht an. Es dauerte eben so lang die geeignete Ordnung für höhere Komplexität zu finden. Man vermutet ja einen Zusammenhang zwischen biologischen Molekülen und komplexen anorganischen Kristallen als Substrat zur Ordnung der organischen Chemie.

Schon Aristoteles stellte fest:„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“!
Das ausführliche Zitat hier: http://de.wikiquote.org/wiki/Aristoteles

Zusammenfassend: Bausteine, leblos natürlich, waren da, sie haben sich geordnet, so wie sich auch Kristalle, unter Energiezufuhr, bilden, eben nur auf höherer Ebene. Erst als sich die 1. Zelle teilte und sich somit vermehrte, konnte man das als „Leben“ bezeichnen. Unbewusstes Leben.
Erst jetzt konnte die klassische Evolution einsetzen! IMHO.

Bedenken sie jedoch noch einmal: Ohne dass sich etwas ordnen lässt, wäre Leben nie entstanden. Ich sagte, es waren „Noppen“ nötig. Wissenschafter werden sagen: Unser Weltall hat die richtige Feinstrukturkonstante.
http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstrukturkonstante

Das ist meine erste, ganz schnell geschriebene, eigene Vorstellung über die Entstehung von Leben.
Ich werde sie sicher noch bearbeiten und verfeinern müssen. Aber der Grundsatz wird wohl bestehen bleiben.
*) so wie die Immunabwehr auch arbeitet

Gerade erst entdeckt und passt auch: http://solomio.freehostyou.com/index.html#2.1
Auch nach meinem Artikel gefunden, aber kontrovers:
http://www.youtube.com/watch?v=L_GUhK4llOs
Wenn sie nach Harald Lesch suchen:
http://www.youtube.com/watch?v=ENSPQyUJzkM
Ist auch meine Meinung.
Habe versucht mit den beiden Letzteren Kontakt aufzunehmen, leider bis jetzt kein Echo. Schade.

6 Gedanken zu „Wie das Leben entstand

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  2. Pingback: Warum schwingt ein Pendel sinusförmig? | eRDe

  3. Hallo. Ich finde Deine Erklärung zur Entstehung des Einzellers etwas mager, besonders weil dies eins der größten Geheimnisse der Evolutionstheorie ist.
    Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Zelle_%28Biologie%29#Grundlagen gibt es diverse Fähigkeiten oder Funktionen, die ein Einzeller beherrschen muss, um leben zu können. Unter anderem: Nahrungsaufnahme, Vermehrung, Reaktion auf Reize, Bewegungfähigkeit und Stoffwechsel.

    Daher meine Frage: Wie können all diese Funktionen auf einen Schlag gleichzeitig an einer Stelle dieser Erde genau in der benötigten Reihenfolge zusammentreffen? Ist das nicht ein irrsinniger Zufall?

    • Nun, es waren ja mehrere Milliarden Jahre dazu Zeit. Ich denke du spielst die minimal nötige Komplexität an. Die ist aber nicht unumstritten.
      Natürlich ist alles ein irrsinniger Zufall. Aber alles spielt sich nach Naturgesetzen ab, welche die Möglichkeit eröffnen. Die DNA bildet sich auch nach Naturgesetzen und wartet Milliarden Jahre bis sich eine Zuckerhaut um sie herum bildet usw.
      An anderer Stelle in meinem Blog stelle ich ja eine Variante der Drake Gleichung zur Diskussion.
      Nämlich: Der Kosmos musste groß genug sein, damit mindestens einmal Leben, das über sich nachdenken kann, entstehen konnte.
      Ich gehe von 10e22 Sonnen aus. Wenn ich 22 Ursachen finde mit je 10% Wahrscheinlichkeit, dann besteht die Möglichkeit dass wir derzeit die einzigen Lebewesen mit Verstand sind unter Milliarden auf niedrigerer Ebene. Alles mit statistischer Wahrscheinlichkeit behaftet.
      Derzeit bin ich so zwischen 1…10 Zivilisationen.

  4. Milliarden von Jahren sind immer ein Argument von Evolutinstheoretikern. Aber sie liefern keine Erklärung für diese Entstehung, sie verschleiern nur.
    „Ich denke du spielst die minimal nötige Komplexität an. Die ist aber nicht unumstritten.“
    Keine Ahnung, ob unumstritten oder nicht. Fakt ist, dass zur Lebensfähigkeit einer Zelle diverse Vorbedingungen gegeben sind, die alle gleichzeitig in einem Moment erfüllt sein müssen. Da gibt es eigentlich nichts zu bestreiten, oder zumindest könnte ich es mir nicht anders erklären.

    Hinzukommt, dass allein die vorhandene und richtig geordnete Materie nicht von alleine „lebendig“ wird. Man kann ja heutzutage sicherlich den Aufbau einer Zelle vollends analysieren. Würde man dies 100%ig nachbauen, würde diese Materie trotzdem nicht lebendig werden, oder? Zumindest habe ich dafür noch keine Erklärung finden können.

    • Du hast doch selbst geschrieben was „lebendig“ ausmacht. Bewusstsein ist jedenfalls nicht nötig.
      Wenn die selbstgebaute Zelle die erwartete* Energieform zugeführt bekommt, beginnt sie zu arbeiten.
      Auch Vermehrung ist ohne Bewusstsein logisch, siehe Viren.
      Vor der Zelle gab’s sicher was, vielleicht andere Formen von Viren, da sie heute einen Wirt benötigen.
      Die Mitochondrien arbeiten sicher auch ohne Zelle.
      Eine Zelle -ein Auto- kann sicher erst zusammengestellt werden, wenn alle Bauteile da sind.
      Die DNA von Viren kann sich ja, auf möglichen Gesetzen beruhend, in der Nähe von anderen Zellbausteinen „wohlgefühlt = eine Ordnungsform war gegeben“ haben. Eine Zelle ist ja nur ein abgeschlossener Bereich. Wer sagt denn, dass die Zellbausteine nicht auch ohne Zellwand gelegentlich, durch die Entfernung, da nicht abgeschlossen, auch miteinander kooperiert haben. Es sind sich die Bausteine einmal so nahe gekommen, dass eine Zellwand, die sich wie ein Kristall selbstgeordnet hat, die auch in der Nähe war, sich zusammengeschlossen haben könnten.
      Ein Ölfilm bleibt ja, 1 Molekül dick, auch beisammen.
      Meine Konklusion ist also klar: Zellfunktionen fanden schon vor der Zelle statt. Eben selten aber doch!
      * kann vielfältig sein. Siehe Leben nahe den Schwarzen Rauchern, oder anderen heißen Quellen in der Tiefsee.

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