Religion

Ehe ich den Artikel über Jesus schreibe, wollte ich noch historische Berichte finden, die beweisen, dass Jesus gelebt hat und nicht eine Erfindung der Evangelisten ist.
Zu sagen wäre noch, dass dies nicht für mich gilt, aber es wird genügend Menschen geben, die das bezweifeln könnten.
Der folgende Link scheint mir glaubwürdig zu sein:

http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/glaubensfragen/gibt-es-historische-beweise-fuer-die-existenz-und-kreuzigung-jesu/

Jesus und Wunder können nicht getrennt werden

Wie ist das Wirken von Jesus zu sehen und wie passen die vielen Berichte in den Evangelien über die Wunder dazu?

Zunächst die Definition für Wunder, wie ich es sehe:
Wunder sind Phänomene, die derzeit von der Wissenschaft nicht erklärt werden können.
Die Natur der Wunder kann jeder Art sein wie z.B. Heilungen, physikalische Wunder wie z.B. das Gehen über Wasser, Levitation, vom Tod erwecken, Erscheinungen wie die von Jesus, Maria und anderen Personen vor einer oder mehreren Personen. Das reicht einmal.

Da Wunder auch in der Jetztzeit auftreten, kann ich auf Grund der Berichte in den Evangelien nur eintreten in die Reihe derer, die von Jesus bewirkte Wunder als „wahr“ anerkennen. Natürlich werden viele dies nicht so sehen, aber sie können es ja falsifizieren. Sir Karl Popper ist der Unsere!

Jesus war vor seinem physischen Tod erstmals sicher ein Mensch. Er hat das Wissen seiner Zeit gehabt und sicher viel über das Leben nachgedacht und hat viele andere Menschen dazu veranlasst seine Überzeugungen zu teilen.
Im Rahmen eines Wunders ist dies ohne weiteres möglich und ich bin sicher, dass Gott ihm Zugang zu ALLEM gewährte und er also tiefste Einsichten und Erkenntnisse hatte.

Hier hat Gott, wie ich schon an anderer Stelle meinte, über den „freien Willen“ hinaus eingegriffen, aber beweisen kann ich’s nicht.

Eine andere außerordentlich schöne, wundervolle Möglichkeit ist auch denkbar. „Gott sah, dass es gut war“. Ich denke, dass Gott für alles vorgesorgt hat, was der Mensch in Zukunft brauchen könnte, bzw. er eine völlig offene Zukunft zuläßt -wovon ich überzeugt bin- und der Mechanismus von „Wundern“ vom Menschen noch nicht enträtselt ist. Von Jesus aber schon!

Die Schönheit dieses Gedankens ist faszinierend, begeisternd, elektrisierend!

Oft wird von einem Bilderrahmen gesprochen, in dem wir uns bewegen dürfen.
Ich jedoch bin überzeugt davon, dass Gott uns alle Freiheiten erlaubt.
Wir müssen sie nur erkennen!

Diese Eigenschaften von Jesus haben bei vielen dazu geführt ihn als Sohn Gottes anzuerkennen, was er ja auch öfters über sich selbst meinte. Aber Jesus als gottgleich zu erkären ist erst im Konzil von Nizää von Menschen festgelegt worden.
Mehr will ich dazu nicht sagen, siehe Popper.
Erscheinungen von Jesus nach seinem Tod am Kreuz können verschiedentlich erklärt werden, aber auch hier halte ich es mit Popper.

Jesus ist aber und das gilt bis heute, zu seinen körperlichen Lebzeiten, ein besonders ausgezeichter Mensch gewesen!“
Da habe ich eine feste Meinung, die nur von Jesus selbst beeinflusst werden kann.

Stimmen sie mir nur zu, wenn das auch ihre Gedanken sein könnten. Es ist ja nur von mir „vorgedacht“.


Gedanken über die Seele

Das Wort Seele kommt ja oft im AT und NT vor, ist aber ein wenig unklar. Ich definiere also: Die Seele ist der immaterielle, unzerstörbare Teil des Menschen, der seine ganze Persönlichkeit und seine Erfahrungen und Erinnerungen seines physischen Lebens repräsentiert.
Die Seele stellt ja die Basis dar, dass am Tag der Auferstehung der Mensch wiedererweckt wird. Das ist die gängige Meinung.
Atheisten wiederum fragen, wo denn die Seele im Körper nachweisbar sei. Dies ging bis zu Versuchen nachzuweisen, dass die Seele 40 mg wiege. Sie bestreiten die Existenz der Seele.
Meine Erkenntnis, vorher nur Glaube, erst vor kurzem erarbeitet, ist die Existenz der Seele.
Natürlich ist es nur eine der vielen möglichen Hypothesen, aber eine sehr Schöne!

Da mir William Occams‘ Prinzip „Kompliziere die Dinge erst, wenn es nötig ist“ vernünftig erscheint, nehme ich die naheliegenste Hypothese, obwohl das nicht richtig sein muss und Scenarien denkbar sind, die einen verrückt erscheinen lassen können.
Meine Hypothese passt auch sehr gut mit der Aussage von Jesus überein, dass der Vater immer Bescheid weiss, was so alles auf der Erde los sei. Sie wissen schon, das mit dem Sperling.

Ich halte alles Materielle für beseelt, da es von Gott geschöpft wurde und nicht nur den Menschen. Das ist ja direkt präpotent so zu denken. Deshalb ist für mich die Frage nur akademisch, wann der Mensch seine Seele erhält. Oder, ob ein menschlicher Klon eine Seele habe. Natürlich, jede Zelle ist beseelt.
Die Frage der Abtreibung *) ist äquivalent z.B. mit der Frage der Hinrichtung. Speziell die Kirche hat ja viele Todesurteile zu verantworten und soll zu dieser Frage lieber ruhig sein. Waffen segnen etc.
Die Amtskirche hat keinerlei Kompetenz in dieser Frage, so wie sie kein Mensch hat.

Jeder muss für sich alleine seine Handlungen verantworten.
Egal, ob er sie guten oder schlechten Gewissens realisiert!
Die Beurteilung folgt am Tag des Gerichts.

Ob die Seele in uns ist, oder nur bei Gott, der über unser Leben so etwas ähnliches wie ein LOG führt, ist dann von sekundärer Bedeutung. Gott ist immer mit und in uns.
Er wird entscheiden, ob eine Seele neue Existenz, in welcher Form auch immer, erhält.
Es ist für mich vorstellbar, dass eine böse Seele nicht wiedererweckt wird. Oder eine neue Chance erhält. Alles ist in Gottes Hand!


Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Wenn sie meine Ansichten über die Seele ansprechen sollte, bitte ich um Kommentare.

*) Zur Abtreibung: Ich kenne die eventuellen Gewissensnöte der Frauen nicht für diesen Schritt.
Ich will nicht urteilen. Eine Babyklappe gibt es jedenfalls.
Im Sinne meiner Interpretation göttlicher Regeln, sollten es jedenfalls die Gegner der Abtreibung sich nicht erlauben die persönliche Freiheit jener armen Frauen, die Abtreibung als letzten Ausweg sehen, einzuschränken.
Auch manche Bischöfe sollten darüber nachdenken, was uns Jesus vermittelte!
Da gibt es jede Menge Überheblichkeit und Selbstüberschätzung bis nach Rom.

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