Warum schwingt ein Pendel sinusförmig?


Es ist für jeden selbstverständlich, dass das so ist, aber ich wollte wissen warum.

Als Elektroniker habe ich natürlich das elektronische Pendant, einen Schwingkreis verwendet. Ich habe aber die Hilfe eines Forums in Anspruch genommen.
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewtopic.php?p=2336774#2336774

Es gibt ja auch Pendeluhren, wo eine Figur an einer Spiralfeder auf und ab schwingt.
Bei einem Pendel ist im Moment des höchsten Punktes alle Energie Energie der Lage= potentielle Energie und bei der höchsten Geschwindigkeit des Pendels die Energie als kinetische Energie gespeichert. In Summe sind beide Energien identisch mit der Gesamtenergie im System. In jedem Punkt der Bewegung! Die Reibung vernachlässigt.
uni-prot
Wer Excel kennt kann ja ein wenig im Blatt stöbern, wenns beliebt.

Kernaussage: Die Natur hat es so eingerichtet, dass der periodische Wechsel zwischen kinetischer und potentieller Energie sinusförmig verläuft.
Übrigens eine Saite eines Instruments klingt sinusförmig aus, d.h. ohne Oberwellen. Eine Saite, z.B. einer Geige, die gerade gestrichen wird gibt keinen sinusförmigen Ton von sich. Es sind die dabei auftretenden Oberwellen das, was z.B. eine Stradivari ausmacht.

So einfache Tatsachen können im Hintergrund ganz schön komplex sein. Nur das ist der Sinn diese Blogs. Irgendwie passt das auch zu meinen Blog über die Entstehung des Lebens. Die Natur macht alles so einfach wie möglich, auch wenn Komplexität notwendig ist.

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