Ich gehe mit WIN nicht mehr ins Internet


sondern mit Linux. Ein Update des Virenscanners ist schief gelaufen, worauf ich diese obige Entscheidung getroffen habe. Es stehen ja mehrere kostenlose Linux-Varianten zur Verfügung wie Ubuntu, Debian, Redhat, Suse um nur einige weiterer Varianten aufzuzählen.
Begonnen habe ich mit Knoppix im Jahr 2004. Dann Suse und final dann Ubuntu. Für mich ist dies sehr angenehm, da es
1.immer kostenlos sein wird.
2.keine wesentlichen Viren bekannt sind
3.Linux d.h. Ubuntu baut auf UNIX auf. Ein sehr altes und sicheres prof. Betriebssystem. Auf Grund der damals üblichen Struktur mit Zentralrechner und mehr oder weniger intelligenten Terminals, war es wichtig, dass sich die User nicht in die Quere kommen durften. Das ist IMHO einer der Gründe der Sicherheit.
Natürlich werden in Linux auch Fehler gefunden. Erst vor Kurzem wurde ein 22 Jahre altes Programm als fehlerhaft identifiziert. Nun und das spricht auch für Linux:
Am nächsten Tag war der Fehler behoben und durch den in Linux formalisierten Updateprozess die einzelnen Rechner wieder aktuell.
Kein Patchday wie bei Windows.
Der Fehler wurde übrigens von einem GUTEN und nicht von einem BÖSEN entdeckt.

Nun und das ist auch eine der Stärken von Linux

Es gibt sicher mehr GUTE als BÖSE auf der Welt. Und viele Enthusiasten, die Linux als Hobby anwenden und Fehler berichten bzw. beheben. Linux hat eine riesige Gemeinschaft hinter sich. WINDOWS hat alle BÖSEN gegen sich und muss alle Fehler innerhalb der Company lösen.

4. Kein Virenscanner erforderlich.
5. Viele WIN-Programme wie z.B. Office kann man auch unter Linux installieren.
Habe ein Office 2007 mit 3 Lizenzen ganz offiziell. Einem Laptop mit WIN7 bleibt noch eine Gnadenfrist, solange eben der Virenupdate funktioniert.

6. Einen Nachteil will ich nicht verschweigen: Die Einarbeitszeit in Linux ist doch aufwendig. Die Installation selbst läuft automatisch ab. Man hat dann eben eine Minimalvariante installiert, was ja bei WIN auch so ist. Aber man hat IMHO ein gutes Betriebssystem.

7. Im Falle von Problemen: Es gibt eine große Anzahl von Foren, wo einem in Stunden geholfen wird.

7. Die Softwareauswahl ist riesig und größtenteils kostenlos.
Alle bekannte Programme gibt es alternativ zu WIN mit anderen Namen. Büro, Mail und
Internet. Ob es stimmt weiss ich nicht: München hat auf Linux umgestellt.

Ich schreibe dies, als einer der Enthusiasten!

Software wird unübersichtlicher: Für die Produzenten!


Ich selbst habe einige winzige Softwareprojekte durchgeführt.
Von Commodore VC20 über MSX, PC aber nur für den 286er und letztens Atmel Projekte. Sonst bin ich nur Anwender.
Seit Jahren verwende ich Linux. Zuerst SUSE, dann Ubuntu.
Viren sind für mich also keine nennenswerte Gefahr. Man kann googeln warum das so ist.

In der letzten Zeit sind aber 2 Vorkommnisse aufgetreten, die mich, als vielleicht etwas halbwegs Kundigen nicht überraschen. Aber mir zeigt es, dass die Softwarehersteller auch den Überblick zu verlieren scheinen. Aber ich kann mich irren, da ich nur Anwender bin.

Im Firefox unter Ubuntu können lokale Javaapplets aus Sicherheitsgründen nicht mehr ausgeführt werden. Das wegen bedrohlicher Exploits.
GoogleEarth 4.3, 6.1 und 6.2 unter Ubuntu verweigert die Suche über Namen. Nur Länge/Breite wird akzeptiert. Version 7 von GoogleEarth verlangt bessere Grafikkarten, die ich aber mit meinen Computern nicht bieten kann. Na ja, so wird auch Bedarf geweckt.

Beides hat vor Kurzem noch funktioniert.
Ob das wegen Ubuntu, Google oder sonst was nicht geht weiss ich natürlich nicht. In den entsprechenden Foren habe ich keine Antworten bekommen.
Vielleicht bekomme ich einige Tips via meinen Blog.
Im Ubuntuforum kamen einige Tips. Der Fehler von GoogleEarth 7.1 für Linux ist an sich neu.
Aber es gibt eine Lösung.
Bei den Javaapplets sagte mir der Entwickler, dass auf Apple alles geht, da man die Wahlmöglichkeit hat, die Ausführung der Applets dezidiert zu erlauben.

An sich sollten ja die Werkzeugpakete der Betriebssystemhersteller richtig sein. Die SW-Schreiber sind aber nie fehlerlos. Updates werden immer häufiger.
Wenn etwas nicht fehlerlos läuft, na ja, dann mach ich halt ein neues Release, denkt man eben.
Kundenfreundlich ist dies jedoch nicht. Goggle sagt ja beispielsweise Don’t be evil zumindest dem Sinn nach.

Diese Unart, bewusst Fehler in Kauf zu nehmen um früher am Markt zu sein ist längst auch in den Geräten der Braunware anzutreffen. Als wir noch unsere Videorecorder entwickelten war ein Softwarefehler eine Katastrophe. Damals, so um 1977 gab es nur maskenprogrammierte µC’s. Vorher war, zumindest bei uns, alles Hardware.
So um 1990 gab’s dann schon OTP’s, wo man schneller auf Fehler reagieren konnte.
Heute, bei Braunware, wird der µC, sogar per WLAN neu geflasht. Stichwort WiFi
Der Kern war jedoch, dass man sehr viel testete um SW-Fehler, die ins Geld gehen, zu vermeiden.

Na ja, man kommt zurecht. Aber Fehler treten leider immer häufiger auf.
Mich schauderts, wenn ich an jene denke, die sich nicht helfen können.
Noch ärger wird es werden und oft unübersichtlich werden, wenn via IPv6 jedes Gerät im Haushalt seine Internetadresse haben wird. Die Software wird wieder schlampig entwickelt sein, sich aber selbst updaten und der Kunde wird letztlich alleine dastehen, weil er so blöd war an die Versprechungen zu glauben.
WIe man das vermeiden kann? Die Hersteller müssen die volle Verantwortung tragen. Das werden sie aber nicht wollen!! Die konflikte werden wir Alle erleben. So in 10 Jahren wird es so weit sein. Denken sie dann an meine Vision!