Frank Stronach ist unabhängig


Gestern gab’s ein Interview auf Puls4. Frank ging nicht zur Elefantenrunde. Pröll wollte nicht mit ihm direkt diskutieren.
Wie auch immer.

Er erzählte seinen Werdegang vom ELIN-lehrling, die Auswanderung, Wachstum der Magna Company, gefährliche Momente, seine Liebe zu Pferden und vor allem seine Leitlinien.
Seine hier.
Meine finden sie hier.
Er hat wie viele andere auch in einer Garage begonnen. Philips, Hewlett Packard. Bei Gates und den beiden Steves -Apple- weiss ich es nicht so genau.
Übrigens beim Apple2 gabs den 1sten Virus. Habe für MSX dann zur KnowHow Gewinnung auch einen programmiert. Ein einziges Mal hab ich mir einen auf dem PC einen eingefangen. Verwende jetzt nur noch Ubuntu. So weiter mit Frank Stronsch.

Ein typisches Verhalten habe ich schon gefunden, bei aller Bewunderung seiner Leistungen -72 Stunden durcharbeiten, das nenne ich HERAUSRAGEND-.
Von einem Holzhändler weiss ich mittelbar, aber seit vielen Jahren, also nicht aus aktuellem Anlass, dass man selbst bei guten Verträgen sehr vorsichtig sein muss. Er nützt alles aus.

All das prägt und stärkt das Selbstbewusstsein.
Ich kenne ihn ja nicht persönlich, aber Max Grundig habe ich einmal persönlich kennengelernt, anläßlich der Vorstellung unseres Philips V2000 Prototyps, der auch dieses Selbstbewusstsein hatte und ihn letztlich hat scheitern lassen. Bei Frank ist ja alles gutgegangen.
Ich habe jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass er sich nur auf sich verlässt.
Inwieweit er auf andere zumindest hört, weiss ich nicht.
In Diskussionen spricht er unscharf und läßt einiges offen stehen. Na gut.

Dass er selbst nicht in Parlamenten sitzen will verstehe ich, bin ja auch schon in den 70ern. Er belebt die politische Landschaft in Österreich, die das aber auch braucht. Die Intriganten sind schon am Werk. Ich hätte diese Lebensleistung nie gebracht, der letzte Ehrgeiz fehlt mir.
Ich wünsche ihm viel Glück und Gesundheit.