3 Tage Bärte


Gestern Abend bei Stöckl wurden u.a. Herr Gottschalk und der Sohn von Kuli, Arzt von Beruf, Herrn Kulenkampf, bekannt aus der Sendung EWG in den 80ern, interviewt. Das thema war nicht „Bart“.

Beide trugen so einen Bart. Auch sonst sieht man schon sehr viele Männer, wo bleibt da die Gleichberechtigung, Frauen erhebt Euch!, mit solch unhygienischen Mistsammlern.

In einer anderen Sendung untersuchte man, was sich da so alles im Bart ansammelt. Es wurden auch Fäkalien gefunden. Grausliche Zustände jedenfalls.

Wollen sie etwas verstecken?

Sind diese Leute heimliche Anhänger spezieller  Gemeinschaften?

Oder wollen sie ihre Männlichkeit hervorheben?

Wären die Bärte wenigstens gepflegt! Dies meisten schauen so aus und wachsen so, wie es die Gene vorschreiben. Bartpflege braucht ja mehr Zeit als Rasieren.

Na ja, jeder hat noch seine Freiheiten. Für mich hinterlassen  jedenfalls die meisten Träger dieser 3 Tage Bärte einen  ungepflegten Eindruck.

Msgr. Michael Landau


Seit einigen Tagen neuer Präsident der Caritas. Ein sehr gebildeter Mann doppelter Dr.
Könnte ein Jesuit sein, da diese auch zwei Studien abschliessen müssen.
So nebenbei.

Er wurde vor kurzem im TV interviewt und auf die Frage warum Gott das zulässt, es ging um den Taifun und die Schäden, antwortete er ausweichend jedenfalls nicht eindeutig.
Natürlich weiss niemand, derzeit Lebender, warum das so von Gott geplant wurde.

Es geht also um die Frage des Leids in der Welt. Ich habe auf diese Frage eine für mich zufriedenstellende Antwort gefunden. Ich will sie also zuerst einmal provozieren:

Glauben sie, dass Gott Sklaven haben will?

Zuerst Variante 1: Gott wil Sklaven. Alles geschieht geplant, die Sklaven führen aus.
Sie haben keine Wahl. Punktum.
Es gäbe noch die Variante der Atheisten: Alles ist Zufall. Das halte ich für dumm, Verzeihung. Für manche ist Religion Quatsch.
Na ja, es ist vor kurzem sogar der Gottesbeweis von Gödel verifiziert worden.

Wenn sie sich entscheiden nicht als Sklave geschaffen worden zu sein, dann sind sie auf meiner Linie. Dann dürfen sie aber frei entscheiden, wie sie sich verhalten. Ich lasse jetzt Untersuchungen außer Betracht die indizieren, dass das Gehirn einige Zeit vorher weiss, was man tun wird. Also unbewusste Reaktionen den Mensch bewegen. Ich bin nicht dieser Meinung. Ein Gehirn ist die Summe seiner Erfahrungen. Eine binäre Entscheidung einer Vorbereitung von Aktionen soll letztlich ruhig durch Quantenzustände auf atomarer Ebene erfolgen. Das ist aber wieder im Tiefsten eben der freie Wille der Natur wie weiter unten zu lesen.

Wenn sie sich aber frei entscheiden dürfen und ich glaube Gott will das so, so ist der freie Wille seit Beginn der (Raum)Zeit vorausgeplant. Bis in die fiefsten Ebenen des Kosmos.
Sie finden das auf der Quantenebene, dem Doppelspaltexperiment und verschränkten Photonen, sprich Einsteins Spuk.

Im speziellen Fall des Taifuns: Er ist den Naturgesetzen folgend, may be durch einen Flügelschlag eines Schmetterlings entstanden und hat Leid und Tod für Viele gebracht.

Gott hat diese Ereignisse generell zugelassen und weint mit uns.

Auch für Gott muss 1+1=2 sein. Also ereignen sich Dinge, die Leid verursachen als Konsequenz des Freien Willens. Dies ist meine eigene Erkenntnis. Im Judentum gibt es Ähnliches.

Stellen sie sich nun vor es gäbe kein Leid. Gott hätte es so eingerichtet.
Es gäbe keine Veranlassung sich weiter zu entwickeln. Kein Leid ist Sicherheit und Unversehrtheit als Konsequenz.

Falls überhaupt Leben entstanden wäre, es ist ja immer alles o.k., so bestünde keine Veranlassung zu Veränderung. Wahrscheinlich gäbe es den Menschen nicht und Taifune würden gegebenenfalls umgeleitet werden um eventuelles Leben zu schonen.

Für mich hat dies die zwingende Konsequenz, dass nur der freie Wille
die ganze Schöpfung rechtfertigt. Klingt leider recht arrogant!
Aber, Sir Karl Popper schau runter, es muss verifiziert und immer wieder auf seinen Wahrheitsgehalt geprüft werden.

Um Leid möglichst zu vermeiden muss alles Lebende Strategien dagegen zu entwickeln. Letzten Endes gibt es aber keine Sicherheit.
Leid ist die Basis der Evolution!

Weiter will ich den Gedanken nicht prüfen. Dies ist ein Blog und keine wissenschaftliche Abhandlung. Ich halte es auch mit „Occams Razor“, nur zur Erklärung der Kürze der Ausführungen. Wenn ich sie inspirieren kann, dann bin ich schon zufrieden.


Leid ist eine Konsequenz unserer Freiheit. Freiheit ist das höchste Gut.

Gott ist !


Ein sehr kontroverses Thema. Einen klaren Gottesbeweis gibt es ja nicht.
Eine Überfülle von Indizien wohl.
Das wichtigste Indiz ist IMHO jeder Mensch selbst. Er braucht sich nur zu fragen: „Habe ich in meinem Dasein etwas ohne Plan erreicht?“ Und gerade die Natur, in all ihrer Komplexität, sollte ohne Plan entstanden sein?
Alles ein Zufall ohne höheren Sinn dahinter?
Es gibt ja viele Gebildete die der Meinung sind, sie brauchen Gott nicht in Ihrem Arbeitsgebiet. Sie erklären und erreichen alles ohne Gott. Sie manipulieren und verändern die DNA und das erste, vom Menschen erschaffene, genauer formuliert -auf Basis von der Natur bereitgestellten DNA Abschnitten neu angeordnete- Leben ist nicht mehr fern.
Heisenberg war übrigens nicht dieser Meinung.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/wissenschaftlervoting/ein-unvergessenes-zitat-heisenbergs-werner-heisenberg-kommentar_1609702.html
Gott hat die Voraussetzungen für Leben geschaffen, der Rest wurde dann von Darwin entdeckt.
Warum Gott die Schöpfung angelegt hat, ist eine andere Frage, auf die ich später noch zurückkommen werde.

Provokation: Leben im Universuium, so wie wir höher entwickeltes Leben verstehen, gibt es nur auf der Erde.

Man meint derzeit, dass es 100 Milliarden Sonnen ja Galaxie und ebenso 100 Milliaren Galaxien gäbe. Kann ruhig auch um Faktoren mehr sein.
Es scheint also 10000 000 000 000 000 000 000 Sonnen zu geben, besser schreibt man 1e22, das ist leichter zu überblicken.
Und da soll nur eine Leben auf einem Planeten in ihrer Nähe hervorgebracht haben?
Ja, sage ich und bitte zunächst darum nicht für einen „Flacherdetyp“, wie die Kirche im Mittelalter gehalten zu werden.

Wenn ich nun 22 Ursachen, oder mehr s.o. mit je 10% Wahrscheinlichkeit für Leben in unserem Sinn, finde, so ergibt sich, dass wir derzeit die Einzigen im ganzen großen Universum sind.
Natürlich sind millionenfach Leben tragende Planeten wahrscheinlich, aber definitionsgemäß nicht höheres Leben. Dazu braucht es langfristig sehr stabile Umweltbedingungen. Manche der folgenden Bedingungen nehme ich mit gutem Grund auch mit 1% bzw. 1 %o an.

Ich lade meine Leser ein die Liste begründet zu ergänzen.

Eine einsame Gegend in der Galaxie 1/100
Sonne 2. Generation, nach Supernova in Nähe 1/100
langlebige Sonne 1/10
Planet mit viel Wasser 1/10
Planet wo Wasser in allen Formen vorkommt 1/10
stablile Erdachse für halbwegs gleichmäßiges
Klima (Eiszeiten includiert) 1/100
Land und Wassermassen 1/10
Alle 92 Elemente vorhanden 1/10
Ein ordentliches Magnetfeld 1/10
Leben auf Kohlenstoff basierend
CO2 ist ein Gas SiO2 ist Sand 1/100
Sauerstoff Stickstoff Atmosphäre
nicht O2 und Argon o.a., Pflanzen! 1/10
Schwerkraft 0,9g bis 3g 1/10
hohe Geoaktivität 1/10

Im Moment stehen wir bei der Wertigkeit von 16 Bedingungen.
Nun, das würde heißen, dass in jeder millionsten Galaxie nur einmal Leben in unserem Sinn wahrscheinlich ist. Ich bin also der Meinung von Fermi. Vergesst SETI !
Hätten Sie das gedacht?

An den weiteren 6 Bedingungen arbeite ich noch, aber es ist nicht mehr so wesentlich, da wir kaum Kontakt mit anderen Galaxien aufnehmen werden können. Außerdem ist es unwahrscheinlich, dass alle Zivilisationen, in Bedacht des Alters des Universums, zur gleichen Zeit existieren werden.

In aller Bescheidenheit komme ich zu der Überzeugung, dass Gott die ganze Schöpfung recht groß angelegt hat um seinem Entschluß uns zu erschaffen die notwendige Wahrscheinlichkeit zu geben. Für Gott ist es natürlich, auf Grund seiner Allmacht, Gewissheit. Noch offen ist die Frage des Sinns der Schöpfung.
Hier soll jeder selbst für sich eine Antwort finden.
Da Gott sicher auch Humor hat, habe ich u.a. eine solche Variante im Kopf.

Aus dem vorher Gesagten ergibt sich unmittelbar die Frage des „freien Willens“.
Der wird ja schon seit den alten Griechen diskutiert und die Frage ist nicht gelöst,
Siehe Theodizee.
Ich setze nur voraus, dass nur Gott vertrauenswürdig ist.
Man kann sich auf Gott verlassen!
Selbstverständlich ist auch für Gott 1+1=2, es gelten die Gesetze der Logik.
Atheisten stellen ja oft die vermeintliche Falle: Gott soll einen so großen Stein erschaffen, den er selbst nicht mehr heben kann um damit seine Allmacht in Frage zu stellen. Die Fragestellung ist nicht logisch und damit zu verwerfen.

Darum setze ich, neben vielen Philosophen, voraus, dass der freie Wille nur dann gegeben ist, wenn auch Gott nicht weiss, wie ich mich entscheiden werde.
Es gibt ein gutes Argument, warum es so sein kann: Wenn Gott wüsste, was alles passieren wird, so hätte er uns nicht erschaffen müssen. Ebenso wäre das „Jüngste Gericht“ eine Farce.

Es sieht so aus, als ob Gott doch nicht allmächtig wäre. Nun, diese Frage habe ich vor Jahren für mich schon sehr einfach gelöst, wie folgt:

Gott hat selbst auf einen winzigen, unbedeutenden Teil seiner Allmacht verzichtet um der ganzen Schöpfung den „Freien Willen“ zu geben.

Damit ist auch die Frage des Leids in der Welt widerspruchsfrei gelöst.

Ob Gott doch eingreift weiss ich nicht und werde es, in diesem Körper, nie wissen!
So nach dem Motto:“ Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss!“

Aber im Grunde denke ich doch, dass Gott nicht eingreift.
Dies führt automatisch zur Frage der Wunder.