Software wird unübersichtlicher: Für die Produzenten!


Ich selbst habe einige winzige Softwareprojekte durchgeführt.
Von Commodore VC20 über MSX, PC aber nur für den 286er und letztens Atmel Projekte. Sonst bin ich nur Anwender.
Seit Jahren verwende ich Linux. Zuerst SUSE, dann Ubuntu.
Viren sind für mich also keine nennenswerte Gefahr. Man kann googeln warum das so ist.

In der letzten Zeit sind aber 2 Vorkommnisse aufgetreten, die mich, als vielleicht etwas halbwegs Kundigen nicht überraschen. Aber mir zeigt es, dass die Softwarehersteller auch den Überblick zu verlieren scheinen. Aber ich kann mich irren, da ich nur Anwender bin.

Im Firefox unter Ubuntu können lokale Javaapplets aus Sicherheitsgründen nicht mehr ausgeführt werden. Das wegen bedrohlicher Exploits.
GoogleEarth 4.3, 6.1 und 6.2 unter Ubuntu verweigert die Suche über Namen. Nur Länge/Breite wird akzeptiert. Version 7 von GoogleEarth verlangt bessere Grafikkarten, die ich aber mit meinen Computern nicht bieten kann. Na ja, so wird auch Bedarf geweckt.

Beides hat vor Kurzem noch funktioniert.
Ob das wegen Ubuntu, Google oder sonst was nicht geht weiss ich natürlich nicht. In den entsprechenden Foren habe ich keine Antworten bekommen.
Vielleicht bekomme ich einige Tips via meinen Blog.
Im Ubuntuforum kamen einige Tips. Der Fehler von GoogleEarth 7.1 für Linux ist an sich neu.
Aber es gibt eine Lösung.
Bei den Javaapplets sagte mir der Entwickler, dass auf Apple alles geht, da man die Wahlmöglichkeit hat, die Ausführung der Applets dezidiert zu erlauben.

An sich sollten ja die Werkzeugpakete der Betriebssystemhersteller richtig sein. Die SW-Schreiber sind aber nie fehlerlos. Updates werden immer häufiger.
Wenn etwas nicht fehlerlos läuft, na ja, dann mach ich halt ein neues Release, denkt man eben.
Kundenfreundlich ist dies jedoch nicht. Goggle sagt ja beispielsweise Don’t be evil zumindest dem Sinn nach.

Diese Unart, bewusst Fehler in Kauf zu nehmen um früher am Markt zu sein ist längst auch in den Geräten der Braunware anzutreffen. Als wir noch unsere Videorecorder entwickelten war ein Softwarefehler eine Katastrophe. Damals, so um 1977 gab es nur maskenprogrammierte µC’s. Vorher war, zumindest bei uns, alles Hardware.
So um 1990 gab’s dann schon OTP’s, wo man schneller auf Fehler reagieren konnte.
Heute, bei Braunware, wird der µC, sogar per WLAN neu geflasht. Stichwort WiFi
Der Kern war jedoch, dass man sehr viel testete um SW-Fehler, die ins Geld gehen, zu vermeiden.

Na ja, man kommt zurecht. Aber Fehler treten leider immer häufiger auf.
Mich schauderts, wenn ich an jene denke, die sich nicht helfen können.
Noch ärger wird es werden und oft unübersichtlich werden, wenn via IPv6 jedes Gerät im Haushalt seine Internetadresse haben wird. Die Software wird wieder schlampig entwickelt sein, sich aber selbst updaten und der Kunde wird letztlich alleine dastehen, weil er so blöd war an die Versprechungen zu glauben.
WIe man das vermeiden kann? Die Hersteller müssen die volle Verantwortung tragen. Das werden sie aber nicht wollen!! Die konflikte werden wir Alle erleben. So in 10 Jahren wird es so weit sein. Denken sie dann an meine Vision!

Ein Gedanke zu „Software wird unübersichtlicher: Für die Produzenten!

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