Privatrenten


Unglaubliches ist in Österreich passiert.

 

Die Regierung will ein Gesetz erlassen, das jedem Einzelnen gestattet, ob er für die Rente ein risikoreiches oder risikoärmeres Modell wählt.

Das ist das Eingeständnis, das auf jeden Fall Privatrenten zu einem Verlustgeschäft werden lässt.

Bei geringem Risiko ist die Verzinsung so niedrig, dass man nicht einmal die Inflation abgedeckt bekommt. Da ich auch nicht die Zukunft vorhersehen kann, ist dies nur wahrscheinlich und nicht gewiss.

Bei höherem Risiko fällt man sicher jenen in die Hände, die genügened Ressourcen haben um ihr Geld, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu kassieren.

Grundsätzlich ist es so, dass Jene die den längeren finanziellen Atem haben immer gewinnen. Das wurde bei jedem Managementlehrgang, bei einem Konzern, für zukünftige Direktoren im Rahmen eines Spieles erarbeitet.
Die Gruppe mit der niedrigeren Finanzkraft war immer auf der Verliererspur.
Aber das wurde erst am Ende des Spieles bekanntgegeben.

Es funktioniert nur das Umlageverfahren!
Wenn sie was übrig haben kaufen sie Sachwerte. Gute Aktien gehören dazu!

Sie werden sich erinnern, dass ein kleiner Golddukaten in den 60er Jahren 114 öS gekostet hat. Jetzt kostet er, to date, so um 144 Euro.
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/preise/verbraucherpreisindex_vpi_hvpi/zeitreihen_und_verkettungen/022811.html

http://www.bankaustria.at/de/23150.htm

Von 1966 bis Jänner 2012 ist der Index um 472 % gestiegen. Gold über 1000% !
Die Banken wollen natürlich nicht Gold empfehlen. Dann haben sie nur Geldpapier von uns, wir haben Sachwerte!
Benzin ist übrigens noch immer billig!

Glauben sie nur an sich. Jeder will den anderen übervorteilen. Vorsicht!!
Die Politik spielt nicht für Sie!

Da ich gerade das Hayek Institut durchsehe, ist mir Folgendes zur Rentengestaltung aufgefallen:
http://www.hayek-institut.at/index.php?popup=0&id=48&publicationType=1&publication=3

Da wird von beachtlichen Renditen gesprochen. Es wird wieder einmal vergessen, dass Geld jemand weggenommen werden muss (natürlich klingt transferiert schöner und verschleiernd), ob freiwillige oder unfreiwillige Geldgeber.
Immer mehr kommt für mich zum Ausdruck, dass Finanzprodukte, wahrscheinlich überwiegend, voll gegen meine Regeln verstoßen.
Die überwiegende Anzahl von Pensionisten mit Privatrenten musste ja bekanntlich Reduzierungen von 25-40% ihrer Privatrente hinnehmen, da ihnen das Geld von jemand, mit besseren Ressourcen, weggenommen wurde.

So sieht die Wahrheit aus. Also weiter Umlageverfahren als einzig sichere Variante!! Kann auch wenig werden, wenn es der Witschaft schlecht geht. War schon alles da. Aber gezahlt wurde.

Übrigens noch ein Satz zur Bawag, Elsner, Verzetnitsch usw.
Arme Hascherln sind das, wenn man von den angeblichen Verlusten einer amerikanischen Bank, die sich übrigens gegen Regelungen stellen soll, von 2 Milliarden US$ in wenigen Tagen hört.
Den Verantwortlichen wird gar nichts passieren. Geschäft ist eben Risiko.

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